Erlau, Lkr. Mittelsachsen.

HOVS
Schreibung: Erlow, Erllowe, Erlawe.
Pfarrkirche
1290 übertrug Mgf. Friedrich (später der Freidige), Lehen in Erlau an das Kloster, aufgelassen von Otto von Rochlitz (ein halbes Talent gängiger Münze) und von den Brüdern von Poscizc (eine halbe Mark gängiges Silber).
1329 bestimmte Heinrich von Königsfeld, dass u.a. dreißig Schillinge zu Erlau, die er vom Abt des Klosters Buch gekauft hatte, im Falle seines Todes wieder an das Kloster zurückfallen sollen.
1349 Fridricus et Hermannus de Schonenburg domini in Gluchow villa Erlow. (LbF)
1378 Erlow Walpurgis 33 grossos 9 hellenses, item Michaelis 1 sexagenam 5 grossos; huius deficit 7½ grossi. Item 3 modios siliginis et tantum avene; huius utriusque deficit ½ modius in bonis Jenchens Ceteraz. Item 8 grossos coquinalium et 6 hellenses. Item sichelyng 28 garbas. (RD)
1447 weist der Abt dem Cellerar folgende Einkünfte zu: zu Martini 1 Schock minus 1 gl. und dasselbe zu Walpurgis.
1507 folgt aus einem in Teilen erhaltenen Briefwechsel zwischen Kf. Johann von Sachsen, Hz. Georg von Sachsen und Abt Antonius von Buch zwischen 1507 und 1508, dass dem Kloster zu diesem Zeitpunkt das ganze Dorf Erlau gehörte [LUDWIG, 1996] (SHStA Geheimer Rat, Loc. 8445/8).
1547 Eintrag Amt Rochlitz (Kloster Buch fehlt)
Eintrag Amt Kloster Buch
es ist so vermengt, dass dieses Dorf 12 Erbherren hat;
Obergericht Amt Rochlitz, Erbgericht Amt Kloster Buch auf seine Leute.
43 besessene Mann, von denen sind 5 dem Kloster Buch lehen- und zinsbar.
⎕ 3¼ Hufen gehören dem Kloster.

Äquidistantenkarte
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